14. Springseil

Zunächst einmal bekommen alle Mitglieder im Ringside Gym©, Springseile während des Trainings zur Verfügung gestellt. Deshalb ist die Anschaffung eines Springseils in erster Linie optional. Trotzdem kann der Kauf deines eigenen Seils äußerst zweckmäßig sein.

Das Training mit dem Seil ist beim Kampfsport essentiell und bewehrt sich immer wieder auf’s Neue. Beim Muay Thai benötigst du ganz besonders viel Kraft in den Beinen, um dich und deine Angriffe richtig zu balancieren. Besonders das sogenannte “Tänzeln” während des Kampfes sollte dich keinerlei Anstrengung kosten, weshalb Springseil-Übungen so wichtig sind.

Mit genügend Übung, macht das Springseilspringen ordentlich Spaß und ist eine äußerst effektive Aufwärmübung und ein wirksames Cardiotraining.

Es gibt viele tolle Varianten und Formen auf dem Markt. Seile aus Plastik, Draht, Leder und Gummi stellen eine Vielzahl der Auswahlmöglichkeiten. Für das Thaiboxen haben sich aber grundsätzlich Springseile aus einem Gummigemisch bewährt. Dieses sollte auch mindestens einen Durchmesser von ungefähr einen Zentimeter aufweisen. Ziel ist es so, während des Springens auch deine Arm-Muskulatur bis hoch zu den Schultern mit zu trainieren. Bei zu dünnen Kabeln, wie sie meist bei sogenannten “Speedropes” zu finden sind, fehlt es dem Oberkörper an der nötigen Anstrengung für einen effektiven Kraftaufbau. Ein qualitativ hochwertiges Lederseil kann hier aber ebenfalls funktionieren. Auch wenn sein ursprünglicher Name anderes vermuten lässt, so ist ein tatsächliches Seil, in den meisten Fällen eher ungeeignet, da man damit nicht genügend Geschwindigkeit aufbauen kann. Und genau darum geht es. Genügend Sprungkraft aufzubauen, um möglichst lange und schnell springen zu können. Um dies zu unterstützen, besitzen gute Springseile ein eigenes Kugellager an jedem Griff. Diese sind für angenehme Durchschläge, welche bei den Umdrehungen nicht herumeiern besonders wichtig.

Dir dein persönliches Springseil zuzulegen, ist vor allen Dingen auch deshalb wichtig, weil deine Körpergröße in Verbindung mit der Seillänge entscheidend ist. Nichts ist frustrierender, als dass du dein Springseil-Training ständig unterbrechen musst, weil du wegen einem zu kurzem oder zu langem Seil irgendwo hängen bleibst. Auch weil das “am Seil hängenbleiben” besonders beim Barfuss-Training mit hohen Geschwindigkeiten sehr schmerzhaft sein kann. Einige Springseile lassen sich aber leider garnicht oder nur schwierig in ihrer Länge verstellen. Manche Kabelseile, könne durch eine kleine zusätzliche Schlaufe an den Griffen schnell nachjustiert werden. Dieses zusätzliche Element, kann bei unterschiedlichen Übungen aber stören und das Seil wiederum stoppen lassen. Idealerweise lässt sich dein Springseil beziehungsweise dessen lange Gummileine, direkt im inneren des Griffs nachstellen und bei bedarf einfach abschneiden.

Besonders am Anfang kann das Ringen mit dem Springseil entmutigend sein. Wenn du aber erst einmal den Dreh raus hast und ein für dich perfektes Springseil gefunden hast, dann gehört das Seilspringen wohl zu einer der angenehmsten und spaßigsten Übungen überhaupt. Frag am besten deinen Trainer, wenn du Probleme damit hast den richtigen Einstig zu finden. Manchmal liegt der Misserfolg beim Springen nur in einem winzigen Detail deiner Sprungtechnik versteckt und kann bei äußerer Betrachtung schnell erkannt und behoben werden.

Unser Pro-Tipp: achte beim Kauf vor allen Dingen auf ein hochwertiges Kugellager. Dessen Qualität kannst du ganz einfach testen, indem du ein Griffstück am Seil hochhältst und kräftig daran drehst. Umso länger sich der Griff danach noch selbstständig weiter dreht, desto besser ist das Kugellager.

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